Hohe Prävalenz und Inzidenz von Bluthochdruck unter HIV-Betroffenen in ländlichen Gebieten Afrikas

Rund 12% der HIV-Infizierten in ländlichen Gegenden Tansanias leiden zum Zeitpunkt ihrer HIV-Diagnose an Bluthochdruck. Weitere 10% entwickeln die Erkrankung innerhalb der ersten Monate ihrer antiretroviralen Behandlung. Damit ist die Inzidenz 1,5 mal höher als in Europa oder den Vereinigten Staaten. Das zeigt eine neue Studie des Schweizerischen Tropen- und Public Health-Instituts (Swiss TPH) in Zusammenarbeit mit Partnerinstitutionen in Tansania, der Schweiz und Spanien. Die Ergebnisse wurden am 8. März 2017 in der öffentlich zugänglichen Fachzeitschrift PLOS ONE publiziert. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)