Mini-Maikäfer decken drohende Fragmentierung Südafrikanischer Wälder auf und helfen beim Schutz

Die Überreste der Naturwälder Südafrikas beherbergen eine einzigartige und wertvolle Tierwelt, die über lange evolutionäre Zeiträume erhalten blieb. Forscher des Zoologischen Forschungsmuseum Alexander Koenig – Leibniz-Institut für Biodiversität der Tiere (ZFMK) untersuchten nun die immer noch umstrittene natürliche Ausdehnung dieser Wälder mittels wald-assoziierter Laubkäfer. Mit Hilfe klimatischer Daten und Informationen zum Vorkommen wurden Modelle der potentiellen Verbreitungsgebiete der Käfer berechnet. In Kombination mit der Auswertung genetischer Daten lassen die an den Mini-Maikäfern erhobenen Ergebnisse einen drohenden Zusammenbruch der Habitatvernetzung vermuten. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)