Risiko der Zika-Übertragung durch Mücken in Deutschland analysiert

Hamburg. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (BNITM) haben in Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen der Gesellschaft zur Förderung der Stechmückenbekämpfung (GFS) in Speyer in Laborexperimenten bestätigt, dass Exemplare der asiatischen Tigermücke Aedes albopictus, die nach Süddeutschland eingeschleppt wurden, bei Temperaturen von mindestens 27°C das Zika-Virus übertragen können. Demgegenüber scheinen die in Deutschland weit verbreitete gemeine Hausmücke Culex pipiens sowie verwandte Arten wie Culex torrentium nicht zu einer Übertragung fähig zu sein. Die Arbeiten wurden gerade in der Fachzeitschrift Eurosurveillance veröffentlicht. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)