Wie Totengräber-Mütter signalisieren, dass Paarungsversuche während der Brutpflege zwecklos sind

Totengräber sind fürsorgliche Eltern. Sowohl das Weibchen als auch das Männchen der Käferart Nicrophorus vespilloides kümmern sich hingebungsvoll um die Brut. Bis die kleinen Käferlarven groß genug sind, um sich selbstständig durch den Wirbeltier-Kadaver zu fressen, den die Totengräber-Eltern für sie unter der Erde vergraben haben, werden sie von Mama und Papa „von Mund zu Mund“ mit vorverdautem Aas gefüttert. Und das ist für die Käfereltern ziemlich anstrengend. Biologen der Uni Ulm haben nun mit Fachkollegen der Uni Regensburg und aus Jena herausgefunden, wie die Totengräber-Weibchen ihren Partnern signalisieren, dass Paarungsversuche in dieser intensiven Brutpflegephase zwecklos sind. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)