Experimenteller Nachweis eines neuen Sprungmechanismus von Transposons – Vektorwahl und Gentransfer

Transposons sind mobile DNA-Abschnitte und können theoretisch Tumorerkrankungen verursachen. Sie sollen als Werkzeuge genutzt werden, um Gene zu übertragen und so genetische Erkrankungen zu behandeln. Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts, das die Bewertung solch neuartiger Therapieansätze vornimmt, haben einen neuen Mechanismus des „genome shuffling“ (Verschiebung von Genomabschnitten) entdeckt (Nature Communications, 02.03.2016). Die Analyse der Insertionen von Transposons und anderer Gentransfer-Vektoren gab Hinweise darauf, dass die Insertion von Sleeping Beauty seltener an ungünstigen Stellen eingebaut wird als einige andere untersuchte Transfervehikel (Molecular Therapy, 12.01.2016). (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)