Neue Einblicke in die molekularen Grundlagen des Gedächtnisses

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankung (DZNE) aus Göttingen und München haben neue Erkenntnisse über die molekularen Grundlagen des Gedächtnisses gewonnen. Ihre Studie bestätigt, dass die Entstehung von Erinnerungen mit einer veränderten Aktivität spezieller Gene einhergeht. Darüber hinaus fanden sie in bisher nicht erreichtem Umfang Belege dafür, dass chemische Markierungen am Rückgrat der DNA (sogenannte DNA-Methylierung) möglicherweise die molekulare Grundlage des Langzeitgedächtnisses bilden. Das Forscherteam berichtet darüber im Fachjournal „Nature Neuroscience“. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)