Neues Konzept soll helfen, Prioritäten im Gewässermanagement zu setzen

Grundprinzip der meisten Strategien zur Renaturierung von Ökosystemen ist es, über die Wiederherstellung natürlicher Lebensraumstrukturen die biologische Vielfalt zu erhöhen und die Ökosystemleistungen zu verbessern. Oft bringen diese Projekte nicht den gewünschten Erfolg, weil die ökologischen Zusammenhänge zu komplex sind, um sie zu durchschauen und aus der Fülle ökologischer Faktoren diejenigen herauszufinden, die im konkreten Fall Priorität haben. Wissenschaftler der University of Montana und des UFZ haben nun ein theoretisches Konzept entwickelt – das Konzept der ökologischen Simplifizierung – das diese Lücke schließen soll. Exemplarisch getestet haben sie es in Flusslandschaften. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)