Rütteln am Kristallgitter: Forscher messen erstmals schwache Restbewegung in Proteinkristallen

Grenoble / Jülich, 5. Oktober 2015 – Die Röntgenkristallographie enthüllt die komplexen dreidimensionalen Strukturen winziger Proteinmoleküle. So ermöglicht sie Forschern, die Funktionsweise der Proteine zu verstehen – eine wichtige Grundlage für viele medizinisch-therapeutische und biotechnologische Anwendungen. Ein internationales Forscherteam mit Jülicher Beteiligung konnte nun erstmals nachweisen, dass Proteine selbst in Kristallen eine minimale Restbewegung aufweisen, die die mit diesem Verfahren gewonnenen Strukturbilder „unscharf“ macht. Die Ergebnisse wurden im Fachmagazin Nature Communications veröffentlicht. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)