Fische auf der Flucht

Reflexartig weichen Menschen und Tiere einem schnell herannahenden Objekt aus. Dadurch vermeiden sie Kollisionen oder entkommen Fressfeinden, die ihnen auflauern. Damit dies möglich ist, muss das Gehirn Richtung und Geschwindigkeit eines Reizes mit seinem Sehsystem berechnen und ein entsprechendes Ausweichmanöver einleiten. Wie das Gehirn dies bewerkstelligt, ist zum größten Teil unklar. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie in Martinsried bei München haben nun in Zebrafischlarven gezeigt, was einen herannahenden Feind ausmacht und in welcher Gehirnregion der Feind als Bedrohung erkannt und die Fluchtreaktion eingeleitet wird. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)