GfV: Koreanisches MERS-Virus weist keine bedenkliche Mutation im Genom auf

Kein Hinweis auf neue Übertragungswege: Derzeit sorgt eine Infektionswelle mit dem Middle East Respiratory Syndrome Coronavirus (MERS-CoV) in Südkorea international für Beunruhigung. Die Gefahrenlage durch das Virus ist seit seinem ersten Auftreten 2012 jedoch unverändert geblieben, erklären Experten der Gesellschaft für Virologie (GfV). Insbesondere gebe es keinen Hinweis darauf, dass das Virus leichter übertragbar sei. Zu dieser Einschätzung kommt die Fachgesellschaft aufgrund von Genomanalysen, die der GfV-Experte Professor Dr. med. Christian Drosten mit einem Expertenkreis der Weltgesundheitsorganisation (WHO) kürzlich abgeschlossen hat. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)