Spezialisten steuern die biologische Vielfalt

Untersuchungen an Fossilien belegen, dass die Artenvielfalt der Ozeane in den vergangenen 500 Millionen Jahren erheblich schwankte, aber auch, dass die Zunahme der Biodiversität begrenzt ist. Paläontologen des Museums für Naturkunde Berlin konnten nun anhand fossiler, wirbelloser Meerestiere zeigen, dass vorrangig spezialisierte Arten entstehen, wenn sich das Leben im Meer diesen Grenzen annähert. Ihre in der Fachzeitschrift Nature Communications publizierte Studie untermauert die Bedeutung ökologischer Wechselwirkungen als Motor der biologischen Vielfalt in den Ozeanen. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)