Vom Gen zur Therapie: Studie zeigt Bedeutung von Kaliumkanälen bei frühkindlichen Epilepsien

Bestimmte Formen frühkindlicher Epilepsien werden durch bislang unbekannte Mutationen des Kalium‐Ionenkanal‐Gens KCNA2 ausgelöst – so das Ergebnis der aktuellen Nature Genetics‐Publikation einer europäischen Arbeitsgruppe unter Leitung von Wissenschaftlern aus Leipzig und Tübingen. Die entdeckten Veränderungen stören auf zwei Arten das elektrische Gleichgewicht im Gehirn der betroffenen Patienten: indem der Kaliumfluss entweder stark reduziert oder massiv erhöht ist. Die Ergebnisse der Studie machen jetzt Hoffnung auf neue Therapien, teilen die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN), die Deutsche Gesellschaft für Epileptologie (DGfE) und die Gesellschaft für Neuropädiatrie (GNP) mit. (Mehr in: Pressemitteilungen – idw – Informationsdienst Wissenschaft)