Aktuell

Leihmutterschaft in Deutschland: Warum die Debatte nicht so polarisiert ist, wie sie wirkt

Leihmutterschaft zählt zu den umstrittensten Formen der Familiengründung. In der neuen Folge von „empirisch inspiriert“ spricht der Soziologe David Samhammer über Ergebnisse eines Forschungsprojekts am Sozialwissenschaftlichen Institut der EKD: Was sagen Expert:innen aus Medizin, Recht, Beratung und Interessenvertretung – und wie blickt die Bevölkerung in Deutschland auf Leihmutterschaft? Deutlich wird: Die Debatte ist differenzierter, als sie oft erscheint. Zwischen Selbstbestimmung, Ausbeutung, Kinderwunsch, Kindeswohl und pluralen Familienformen braucht es Beratung, Begleitung und gesellschaftliche Sensibilität. https://www.siekd.de/podcasts/ Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Herz aus dem Takt – Vorhofflimmern erkennen und handeln

Herzwochen der Deutschen Herzstiftung informieren im November bundesweit über Vorhofflimmern Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Forschende vergleichen Proteinentfaltung innerhalb von Zellen

Verklumpte Proteinansammlungen in Zellen werden mit der Entstehung von Erkrankungen wie Alzheimer und Parkinson in Verbindung gebracht. In bestimmten Bereichen von Zellen, den sogenannten membranlosen Organellen, findet man sie häufiger als an anderen Orten. Begünstigen diese Organellen also die Verklumpung? Oder schützen sie die Zelle, indem sie solche Aggregate vorübergehend aufnehmen? Dieser Frage gingen Prof. Dr. Simon Ebbinghaus und Mailin Becker von der Ruhr-Universität Bochum mit der neuen Methode „confocal Fast Relaxation Imaging“, kurz cFReI, nach, die sie eigens entwickelt haben. Sie berichten in der Zeitschrift PRX Life vom 16. Juli 2026. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Neue Perspektive für die Schlaganfalltherapie / Neuroprotektion durch Blockade von NLRP3 in Akutphase des Schlaganfalls

In der Fachzeitschrift „Cell Reports Medicine“ berichten Forschende aus Würzburg über NLRP3 als vielversprechendes Zielmolekül: Dessen Blockade konnte im Experiment das Fortschreiten von Schlaganfällen bereits während des Gefäßverschlusses verlangsamen. Bei Patientinnen und Patienten mit akutem ischämischem Schlaganfall fanden sich korrespondierend in speziellen „pialen“ Blutproben aus dem betroffenen Hirngebiet erhöhte Anzahlen NLRP3-positiver Immunzellen mit prognostischer Bedeutung. Perspektivisch könnte eine frühzeitige Hemmung von NLRP3 wertvolle Zeit bis zur Wiedereröffnung eines verschlossenen Hirngefäßes überbrücken und so das Behandlungsergebnis verbessern. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Rheuma online auf die Spur kommen

Neues kostenloses Online-Tool unterstützt Menschen mit Verdacht auf rheumatische Erkrankungen – Studienteilnehmende gesucht Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Qualitätsmonitor: Immer mehr komplexe Operationen in immer weniger Kliniken

Die Einführung und die Anhebung von Mindestmengen für bestimmte Operationen haben zu einer weiteren Reduzierung der an der Versorgung beteiligten Krankenhaus-Standorte und zu einer signifikanten Erhöhung der durchschnittlichen Fallzahlen in den versorgenden Kliniken geführt. Das zeigt das Online-Portal „Qualitätsmonitor“ des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO), das jetzt mit Daten für das Jahr 2024 aktualisiert worden ist. Nur kleine Fortschritte gab es dagegen bei der Steuerung von Krebs-Operationen in Kliniken, die von der Deutschen Krebsgesellschaft als Krebszentren zertifiziert worden sind. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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The black box of epigenetic clocks

Epigenetic clocks are important tools in modern aging research. Typically, they use characteristic DNA methylation patterns in the genome to precisely predict a person’s age and infer conclusions about the individual’s biological aging processes. However, why this works so well and what biological mechanisms are behind it remain unclear. Researchers at the Leibniz Institute on Aging (FLI) have investigated the basis of established epigenetic clocks and developed a new model, The TFMethyl clock combines predictive accuracy with improved biological interpretability. The study provides new insights into molecular aging processes and opens new possibilities for research into age-related diseases Quelle: IDW…

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Wie die Haut warm und kalt unterscheidet

Nur eine Gruppe von Nervenzellen der Haut nimmt sowohl Kälte als auch Wärme wahr. Das berichtet ein Team um James Poulet in „Neuron“. Die Studie stellt frühere Annahmen zum Temperaturempfinden in Frage und könnte helfen, Störungen dieses sensorischen Systems besser zu verstehen und zu behandeln. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Mehr Orientierung für die Praxis: S3-Leitlinie Schizophrenie aktualisiert

Von digitalen Therapien bis zur medikamentösen Akutbehandlung: Die S3-Leitlinie Schizophrenie – Living Guideline der DGPPN wurde erneut an den aktuellen Stand der Wissenschaft angepasst. Ziel der Überarbeitung ist es, Menschen mit Schizophrenie stets eine optimale, evidenzbasierte Behandlung zu ermöglichen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Even invertebrates can specifically distinguish between bacteria

Marine biology: Publication in Nature Communications Researchers from Heinrich Heine University Düsseldorf (HHU) and Kiel University (CAU) have examined immune system function in an early branching animal – a sea anemone. They discovered that the immune system of these animals is capable of selectively distinguishing between different microorganisms and thus protecting beneficial over harmful bacteria – an ability, which has only been attributed to vertebrates to date. So-called “nematosomes” play an important role in this, as the researchers now describe in the scientific journal Nature Communications. The findings emerged from work in the Collaborative Research Centre CRC 1182. Quelle: IDW…

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Hitzewarnungen in Europa: Forschungsteam fordert bessere Wirksamkeitsprüfung von Gesundheitskampagnen

Extreme Hitze wird in Europa zu einer immer größeren Gefahr für die öffentliche Gesundheit – der Kontinent erwärmt sich fast doppelt so schnell wie der globale Durchschnitt. Ein internationales Forschungsteam unter Leitung des Institute for Planetary Health Behaviour der Universität Erfurt hat nun erstmals untersucht, wie gut die Kommunikationskampagnen europäischer Gesundheitsbehörden zum Schutz vor Hitze tatsächlich wirken. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Neue Studie mit Greifswalder Beteiligung ermittelt Europas wichtigste Feuchtgebiete für den Klimaschutz

Feuchtgebiete, insbesondere Moore, zählen zu den wichtigsten Kohlenstoffspeichern der Erde. Bis 2030 müssen die EU-Mitgliedstaaten mindestens 30 Prozent ihrer geschädigten Feuchtgebiete wiederherstellen. Damit die EU ihre Wiederherstellungsziele erreichen kann, braucht sie verlässliche Informationen darüber, welche Gebiete das größte Potenzial für Klima- und Biodiversitätsschutz bieten. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Neue Erkenntnisse zu akuten Leukämien: Bestimmte Mutationen liefern Ansatzpunkte für gezieltere Therapien

Forschende des NCT Heidelberg und des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) haben erstmals systematisch ermittelt, wie bestimmte Mutationen akute myeloische Leukämien fördern. Die Ergebnisse zeigen, warum sich IDH1- und IDH2-mutierte Leukämien trotz ähnlicher molekularer Mechanismen unterschiedlich entwickeln – und eröffnen neue Ansätze für Diagnostik und zielgerichtete Therapien. Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg ist eine gemeinsame Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD), der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg und der Thoraxklinik Heidelberg. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Geröstet und gebräunt: Wie Darmbakterien erhitzte Lebensmittel abbauen

Durch Erhitzen entstehen in Lebensmitteln neue Verbindungen. Eine Studie zeigt, dass ein Enzym in Darmbakterien für deren Verwertung sein Funktionsspektrum erweitern kann. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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How bacteria sacrifice themselves to render antibiotics ineffective

A German-Dutch study has gained new insights into a mechanism used by bacteria to defend themselves against antibiotics / Published in ‘PNAS’ Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Gesündere Ernährung weltweit würde die Landwirtschaft grundlegend verändern – Studie zeigt das Ausmaß

Eine globale Ernährungswende hin zu einem gesünderen, nachhaltigeren Speiseplan bis 2050 würde die Landwirtschaft weltweit grundlegend verändern, den Viehbestand verringern und den Flächenverbrauch senken, so eine neue Studie in der Fachzeitschrift Nature. Die von der Cornell University geleitete Publikation, an der auch das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und das Agricultural Model Intercomparison and Improvement Project mitwirkten, zeigt Chancen und Herausforderungen einer solchen Transformation des globalen Ernährungssystems auf. Sie macht zugleich deutlich: Eine proaktive Agrar- und Ernährungspolitik ist nötig, um diesen Wandel aktiv und sozioökonomisch fair zu gestalten. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Nacktmulle: Der Duft des Erfolgs

Ein einziger Geruchsstoff, produziert von der Königin, beugt Konkurrenzkämpfen im Nacktmull-Staat vor. Das berichtet ein Team um Gary Lewin in „Nature“. Der Duft der Königin stellt sicher, dass nur die Monarchin selbst sich fortpflanzen kann – auch wenn sie mal nicht vor Ort ist. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Dresdner Forschende entschlüsseln, wie „gute“ Immunzellen bei der Regeneration von Rückenmarksverletzungen helfen

Zebrafische haben die biologische Kunst perfektioniert, Schäden am Rückenmark vollständig zu heilen.In einer neuen Studie, veröffentlicht im Journal of Neuroinflammation, entschlüsselt ein Forschungsteam um Prof. Thomas Becker am Zentrum für Regenerative Therapien Dresden (CRTD) der Technischen Universität Dresden (TUD) und der Universität Edinburgh nun diesen Mechanismus: Die Fische setzen gezielt einen bestimmten Typ von Immunzellen ein, um die Entzündung sanft herunterzuregeln und den Weg für die Nervenregeneration freizumachen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Entdeckung: Photosynthese ist mit nur einem Photosystem möglich

Eine LMU-Arbeitsgruppe zeigt erstmals, dass sauerstoffbildende Photosynthese auch mit nur einem Photosystem möglich ist und bringt damit grundlegendes Lehrbuchwissen ins Wanken. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Gute Nacht. Starkes Gehirn. Wie gesunder Schlaf die Hirngesundheit schützt.

Ausreichend Schlaf ist mehr als eine Erholungspause. Während wir schlafen, arbeitet unser Gehirn auf Hochtouren: Erinnerungen werden dauerhaft gespeichert, unwichtige Informationen aussortiert. Gleichzeitig zeigen immer mehr wissenschaftliche Studien, dass chronischer Schlafmangel nicht nur Konzentration und Gedächtnis beeinträchtigt, sondern langfristig auch das Risiko für neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer erhöhen kann. Anlässlich des World Brain Day am 22. Juli 2026 rufen die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) und die Deutsche Hirnstiftung unter dem Motto „Gute Nacht. Starkes Gehirn.“ dazu auf, Schlaf als einen wichtigen Risikofaktor der Gehirngesundheit ernst zu nehmen. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Weiterentwicklung des Gütesiegels „Faire Anwerbung Pflege Deutschland“: Möglichkeit zur Kommentierung

Das Gütezeichen „Faire Anwerbung Pflege Deutschland“ zeichnet seit 2022 eine ethische und faire Anwerbung internationalen Personals in der Gesundheits- und Pflegebranche aus. Nun wurden die Güte- und Prüfbestimmungen aktualisiert. Neu ist unter anderem, dass die faire Anwerbung auch auf Auszubildende erweitert wird. Bereits mehr als 60 Personalagenturen und Einrichtungen wie Kliniken erfüllen die Prüfkriterien und haben das RAL-Gütezeichen erhalten. Zu den Voraussetzungen gehört etwa, dass der künftige Arbeitgeber sämtliche Kosten der Anwerbung inklusive der Sprachkurse übernimmt. Die Entwurfsfassung der Neuregelungen liegt nun vor und kann kommentiert werden. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Mikrobiom im Darm: Gesamtmenge scheint wichtiger als genaue Zusammensetzung

Studie der Universität Hohenheim zeigt: Quantitative Eigenschaften des Mikrobioms könnten ein fehlendes Puzzleteil für künftige Diagnostik und Therapien sein Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Erfolgreich bestanden: Teilnehmende erwerben BANU-Zertifikat Feldbotanik an der Hochschule Weihensteaphan-Triesdorf

Mit großem Erfolg haben 67 Naturinteressierte, Studierende sowie Fachkräfte aus Naturschutz, Verwaltung und Planungsbüros die BANU-Zertifikatsprüfung Feldbotanik https://www.hswt.de/studium/studienangebot/weiterbildung-zertifikatskurse/feldbotanik an der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf (HSWT) bestanden. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Immunantwort auf eigentlich harmlosen Hefepilz wird bei Morbus Crohn zum Problem

Kieler Forschende zeigen, dass Immunzellen gegen Candida albicans ihren Ursprung vermutlich in der Mundschleimhaut haben und bei chronischer Darmentzündung gefährliche Eigenschaften annehmen – ein neuer Ansatzpunkt für die Therapie. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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Immune response to otherwise harmless yeast becomes a problem in Crohn’s disease

Kiel researchers show that immune cells targeting Candida albicans most likely originate in the oral mucosa and acquire harmful properties in chronic intestinal inflammation — a new starting point for therapy. Quelle: IDW Informationsdienst Wissenschaft

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